Kenia

Trinkwasser rettet Unterricht

Regenwasser sammeln ist eine effektive und wirtschaftliche Weise, um Dörfer in Kenia mit Trinkwasser zu versorgen. Sie werden als ein nachhaltiges Mittel eingesetzt, um aus den starken Regenfällen, in ländlichen Gebieten Kenias nutzen zu ziehen und Trinkwasser zu gewinnen.

In der östlichen Provinz von Kenia unterstützen wir eine Schule, damit dort Wassertanks zur Versorgung der 120 Kinder, die dort zur Schule gehen, installiert werden können. Bisher wurde das Wasser aus einem nahegelegenen Fluss, in dem Krokodile leben, gepumpt. Dieses moderig schmeckende Wasser wäre auf lange Sicht gesundheitsschädlich.
Die Ober- und Grundschule für Mädchen und Jungen liegt in der östlichen Provinz von Kenia. Die Gegend ist sehr arm und die Schule die Einzige im weiteren Umkreis. Würde die Schule geschlossen werden, könnten alle 120 Schüler nicht mehr zur Schule gehen.
Wir von CHF-Hoffnung für Kinder möchten dieser Schule helfen damit Regenwasserauffangbecken und Wassertanks installiert werden können und die Trinkwasserversorgung auch in den langen Dürreperioden gewährleistet ist. Durch diese Maßnahmen werden sich auch die Hygiene- und Gesundheitsbedingungen deutlich verbessern und Krankheiten zurückgehen.
Bitte helfen Sie uns, damit der nächste Wassertank installiert werden kann.

Kooperation seit 2013
Wassertanks für Kenia von CHF Hoffnung für KinderGraceland Africa Mission initiierte im November 2013 in Kenia eine Initiative, um Regenwasser optimal nützen zu können, in Kooperation mit Children's Hope Fund, Hong Kong, CHF-Hoffnung für Kinder, Deutschland und World emergency relief, USA. Eine Kooperation, die noch heute fortbesteht. Seither wurden  diverse 8000 Liter Tanks in 5 ländlichen Gebieten in der östlichen Provinz Kenias und Rift Valley installiert.  Die ausgewählten, sehr abgeschiedenen Dörfer haben keine Frischwasserquelle. Die Distanzen, die von dort zurückgelegt werden müssen, um an Frischwasser zu gelangen, betragen zwischen 5 und 40 km. Bisher haben Einheimische in diesen Dürregebieten in Flussbetten und Bächen nach Wasser gegraben oder mussten lange Strecken zurücklegen, um Wasser käuflich zu erwerben.

Von November 2013 bis Juli 2014 wurden auf Kirchen und Schulen Auffangtrichter installiert. Durch starke Regenfälle wurden die Wassertanks innerhalb von 2-3 Tagen komplett gefüllt. Die Heftigkeit des Regens hätte noch leicht weitere Tanks füllen können.
Das gesammelte Wasser wird hauptsächlich als Trinkwasser verwendet.
Sauberes Trinkwasser reduziert viele Krankheiten und verbessert die Hygiene und Gesundheitsbedingungen. Der Zugang zu Trinkwasser im Dorf entlastet Mütter und Kinder. Sie waren dafür verantwortlich nach Wasser zu graben oder in entfernten Gebieten Wasser zu besorgen. Nun können sich die Mütter wieder mit ihren häuslichen Aufgaben beschäftigen und die Kinder dürfen wieder zur Schule gehen.