Südsudan: Das Leben in den Flüchtlingskamps

Das Große Leid der Kinder auf der Flucht
In der Republik Süd Sudan herrscht seit 30 Jahren Krieg. 2016 brachen wieder große Unruhen und Kämpfe aus. Viele Tausende flohen an die Grenze des Landes und ins benachbarte Uganda, in die nahen Flüchtlingskamps, um dort Schutz und Hilfe zu finden. Doch die Geflüchteten können nur unzureichend versorgt werden. Kinder, die alleine geflohen sind, sind oftmals auf sich allein gestellt und schutzlos den widrigen Umständen ausgeliefert. Für CHF- Hoffnung für Kinder sind nun Freiwillige und Seelsorger in den Kamps tätig und tun ihr Möglichstes, um sich für die traumatisierten Kinder einzusetzen.
Die Kinder, die in die Flüchtlingskamps kommen, haben ihre Mütter und Geschwister schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Sie wissen nicht, ob ihre Familien sie einfach verlassen haben, oder ob diese umgebracht oder von Sklavenhändlern verschleppt wurden. Das Einzige was sie wissen ist, dass sie allein und ohne Hilfe verloren sind. Die Tage der Flüchtlingskinder drehen sich nur ums pure Überleben. Wenn sie tagsüber etwas zu essen bekommen und ein paar Schluck Wasser erhalten, ist das für sie schon wie ein Wunder. All jene Kinder, die heftige Unruhen und Gewalttaten in der südsudanesischen Hauptstadt Juba miterleben mussten, sind verstört und traumatisiert. Viele von ihnen müssen dringend psychologisch betreut werden, damit sie das Erlebte verarbeiten können, und nicht noch mehr seelischen Schaden davontragen. Unser Ziel ist es diesen Kinder in ihrer Not mit psychologischer Betreuung, Unterkunft und Essen zu unterstützen und ihnen, durch eine schulische Ausbildung, eine bessere Zukunft zu bieten.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten können Sie dies hier. Vielen Dank!

Das Leben der Kinder inmitten von Müll

Mosamik: Hilfe für das Waisenhaus von Marracuene
Die Müllberge von Marracuene sind das Zuhause vieler Kinder, die ihre Eltern verloren haben und nicht wissen wohin sie sonst können. Auf der Müllhalde finden sie zumindest irgend etwas zu essen und sei es auch verfault. Diese Kinder riskieren alles und setzen sich den Gefahren schwerster Verletzungen und schlimmer Krankheiten aus, in der Hoffnung zu überleben!
Das Waisenhaus in Marracuene nimmt sich dieser Kinder an. Doch ihre Mittel sind begrenzt. Damit noch mehr elternlose Kinder dort Schutz und Geborgenheit finden können, konnten wir bereits erste Kontakte zu kirchlichen Partnern in Mosamik herstellen, um das Waisenhaus zu unterstützen. Unser Ziel ist es, dass dort noch mehr Waisenkinder ein Zuhause, Essen und viel Zuwendung erhalten und täglich unterrichtet werden können. Zusätzlich zu den Waisenkindern kommen viele Kinder aus der Nachbarschaft zum Unterricht und um einmal am Tag eine Mahlzeit zu erhalten.


Kenia: Lebenserhaltende Wassertanks

Frauen, die für Wasser weite Strecken zu Fuß bewältigen, nennen unsere Wassertanks ein Wunder!
Die Dürre am Horn von Afrika führte Millionen von Menschen in die Hungersnot. Kenia war eines der Länder, das davon betroffen war. Mit Spendengeldern aus Deutschland unterstützt Hoffnung für Kinder seit 2011 das Projekt zur Installation von Rinnen und Auffangtanks in betroffenen Gebieten Kenias. Seitdem werden auf Kirchen, Schulen und größeren Gebäuden Wasserauffangsysteme installiert, die die kurzen, aber sehr heftigen Regenfälle während der jährlichen Trockenzeit auffangen. Auch 2016 wurden wieder weitere Wassersysteme installiert. Mehr Information

El Niño verursacht Hungersnot in Afrika

Hungersnot in Afrika mit verheerendem Ausmaß
Die Bevölkerung Malawis, im Osten Afrikas, litt zunächst unter Trockenheit und wurde im Anschluss von Überflutungen heimgesucht. Hunger, eine zerstörte Landwirtschaft und ein kollabiertes Wirtschaftssystem plagen die Menschen und wie in vielen anderen afrikanischen Ländern leiden die Kinder am meisten. Inzwischen sind 6,5 Millionen Menschen Malawis auf humanitäre Hilfe und Nahrungsmittellieferungen angewiesen. 
CHF- Hoffnung für Kinder hat in diesem Jahr bereits Hilfsladungen verschifft und wird in den kommenden Wochen viele weitere Hilfsgüter nach Afrika transportieren, darunter Nahrungsmittel für mindestens 320.000€ und medizinische Hilfe. weiterlesen

Südafrika- Ein Akt der Nächstenliebe

Soforthilfe für Kinder im Township
Als die Witwe Olga Maseko in Rente ging, wollte sie etwas tun, um den gefährdeten Kindern aus dem nahegelegenen Township Mphophomeni in ihrer Heimat Südafrika zu helfen. Sie nahm Ihre Abfindung um ihren Plan umzusetzen. Gemeinsam mit 7 weiteren Witwen aus ihrer Umgebung kümmert sie sich nun um mehr als 120 Waisen und durch Armut gefährdete Kinder. Sie bieten ihnen ein Haus der Zusammenkunft, unterstützen sie bei ihren alltäglichen Problemen, helfen bei Schulaufgaben und bereiten ihnen 1x am Tag eine warme Mahlzeit. Für viele der Kinder ist es oft die einzige Mahlzeit des Tages. Dank des großen Einsatzes weiterlesen

Sierra Leone: Nach der Ebola Epidemie

Hilfe für eine Zukunft
Während Sierra Leone versucht, sich von den Schrecken des 10-jährigen Bürgerkriegs zu erholen, wurde es 2014 von der Ebola-Epidemie erreicht. Statistiken gehen von ca. 4000 Todesopfern aus. Mangelnde medizinische Versorgung sowie fehlende Aufklärung tun ihr Übriges. Nachdem das Land im November 2015 offiziell als Ebola-frei erklärt wurde, fiel im Januar 2016 erneut eine Person dem Virus zum Opfer. Die Folgen sind noch mehr verwaiste Kinder und noch mehr Armut.
Hoffnung für Kinder setzt in Sierra Leone im Kampf gegen Ebola auf Bildung und medizinische Versorgung. weiterlesen