Malawi

Die vergessenen Kinder Malawis

Die Kinder in Malawi haben bereits mehr durchgemacht, als ein Kind jemals im Leben durchmachen sollte. In einem der ärmsten Länder der Welt geboren, mußten sie schon Flutkatastrophen, Dürreperioden, Lebensmittelknappheit und Krankheit von unvorstellbarem Ausmaß überleben. Und doch sind diese Katastrophen nicht mehr in den Schlagzeilen zu lesen und so viele Kinder Malawis sind scheinbar von der Welt vergessen.
Hoffnung für Kinder ist bereits im Einsatz, um um das Leben so vieler Waisen, Kinder und ihren Familien zu retten, wie es möglich ist. Unser Hauptaugenmerk gilt der Beschaffung von Nahrung, sauberem Trinkwasser und Medikamenten für die Bedürftigsten unter ihnen.
Unsere aktuelle Lieferung von Reis und Soja-Mahlzeiten, angereichert mit Proteinen, haben bereits 28.800 Menschen erreicht. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit
 Waisenhäusern, Kirchen und Dorfgemeinden direkt vor Ort, ist es uns möglich unsere lebensrettende Hilfe möglichst effektiv zu verteilen.
Und mit Ihrer Hilfe werden wir damit fortfahren, weitere Nothilfe-Lieferungen auf den Weg zu bringen – sobald wir die nötigen finanziellen Mittel gesammelt haben.
Wir danken all denjenigen, die uns Tag für Tag helfen Leben zu retten.

Nahrungsmittelknappheit

Die Bevölkerung sieht sich mit gravierender Nahrungsmittelknappheit konfrontiert, als Folge der emporschnellenden Preise, die für die arme Bevölkerung unbezahlbar sind. Mangelernährung ist die Ursache Nummer Eins für die Kindersterblichkeit in Malawi. Geschätzte 46% der Kinder unter fünf Jahren sind im Wachstum zurückgeblieben, davon sind 21% ernsthaft untergewichtig. Zwangsläug werden die geschwächten Körper der Kinder anfälliger für schwere und gefährliche Krankheiten.

Überschwemmungen und Dürrekatastophen

Während der letzten Jahre zerstörte eine Abfolge von vernichtenden Fluten und Dürreperioden einen Großteil Malawis. Über 200.000 Menschen wurden vertrieben. In den besonders zerstörerischen Fluten im Jahr 2015 verloren Tausende Familien ihr Zuhause und ihre Existenz. 2016 folgte eine allgemeine verheerende Trockenheit, die vom Wetterphänomen El Niño ausgelöst wurde. Ihr fielen Ernten und Herdentiere zum Opfer, sodass die Menschen nun mühevoll ihr Land neu kultivieren und ihr Leben wieder neu aufbauen müssen.









Krankheiten

Eines von acht Kindern in Malawi stirbt an vermeidbaren Ursachen, wie gesundheitliche Komplikationen bei Neugeborenen, Lungenentzündung, Durchfall, Malaria und HIV/AIDS. Geschätzte 89.000 Kinder unter 15 Jahren leben mit HIV/AIDS, oft ohne jegliche Hoffnung auf eine Behandlung. Ausbrüche von Krankheiten wie Cholera und Typhus haben bereits 2.000 Menschen infiziert. Die Verbreitung beider Krankheiten stellt eine ständige und äußerst ernste Bedrohung dar. Ein Hauptgrund ist die Tatsache, dass vor allem ländliche Gemeinden kaum oder gar keinen Zugang zu einer angemessener Gesundheitsversorgung haben.Um Zugang zu medizinische Versorgung zu erhalten, die sie so dringend benötigen, sind sie gänzlich auf Hilfe von außen angewiesen.

unerfreuliche Fakten

Die Menschen in Malawi kämpfen um ihr Zuhause, ihr Hab und Gut, ihre Ernten und Einkommensquellen. Durch Dürre und Überschwemmungen drohen zusätzliche Gefahren wie Hunger, Krankheiten durch verunreinigtes Trinkwasser und das ernstzunehmende Risiko eines Cholera-Ausbruchs.
Die Kinder unter ihnen sind am verletzlichsten und deshalb besonders gefährdet.
Gemeinsam können wir helfen, Kinder und Familien mit Nahrung zu versorgen und sie zu schützen, damit sie beginnen können, ihr Leben wieder neu aufzubauen. 

Wenn Sie für unserer Hilfe unterstützen möchten können Sie das hier. Vielen Dank!